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Projekt - Kameha Grand

  • Projekt - Kameha Grand
    „Mit den sich zum Rheinufer verjüngenden Gebäudespangen
    und den großen eingeschnittenen Dachterrassen haben wir eine unverwechselbare
    weiche Gebäudeform geschaffen“, sagt Karl-Heinz Schommer.

 

Hotel der Spitzenklasse entschied sich für Steinberg

Eines der spektakulärsten Lifestyle-Hotel-Neubauten Europas.“ Dieser und andere Superlative sind bereits, so scheint es, eine untrennbare Liaison mit dem neuen Grand Hotel Kameha (Bonn) eingegangen. Das Haus besticht durch seine eigenwillige architektonische Gestaltung, für die der Bonner Architekt Karl-Heinz Schommer steht. Ebenso überzeugend ist das Interieur nach den Entwürfen des international bekannten Designers und Hotel-Einrichters Marcel Wanders aus Amsterdam.

Der Innenausbau der Zimmer wurde durch die renommierten Deutschen Werkstätten aus Dresden realisiert, ebenso wie die Ausstattung mit Designermöbeln und -accessoires. Hierbei galt es stets die Designvorgaben Marcel Wanders exakt nachzubilden. In der Kategorie Armaturen entschieden sich die Deutschen Werkstätten zusammen mit den Bauherren für die Produkte der Firma Steinberg aus Düsseldorf.

Das zu „The Leading Hotels of the World“ gehörende Kameha Grandhotel im Bonner Rheinbogen macht seinem Namen alle Ehre. Bahnbrechendes Design, coole Themenzimmer und ein großartiger Ausblick auf den Rhein lassen den Aufenthalt zu einem echten Erlebnis werden. Besonderes Highlight sind die von Wanders kreierten Themen-Suiten, die auf die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Gäste eingehen: „Hero-Suite“ mit allen Funktionen und Ausstattungen eines modernen Büros, „Fair-Play-Suiten“ mit Kicker und Wii-Konsole, „Diva-Suiten“ mit allen Annehmlichkeiten für Frauen und die „Beethoven-Suite“ mit Klavierflügel sowie einem
Foto : Jörg Conrad, Jocopix.org

Haustechnik

Darüber hinaus ist sich das Kameha Grand Bonn seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt bewusst: Mehr als 70 Prozent des Wärme- und Kältebedarfs werden von einer europaweit einzigartigen Geothermieanlage geliefert, oberflächennahes Grundwasser heizt das Gebäude im Winter und sorgt im Sommer für Kühlung. 400 Tonnen CO2 und 1.700 Megawattstunden können so im Hotel und den umliegenden Gebäuden pro Jahr eingespart werden. Zusätzlich kommt der benötigte Strom für diese Anlage seit 2010 aus regenerativen Quellen.


Foto : Jörg Conrad, Jocopix.org
Foto : Kameha Grand Bonn

Design

Das Einzigartige im Kameha ist sicherlich das Design. Marcel Wanders, der „Rockstar unter den Designern“, war von der ersten Minute an in die Planungen mit eingebunden, hat sich und seine Ideen in jede Ecke des Hotels einfließen lassen. Überdimensionierte Kronleuchter, riesige Vasen, klare Strukturen – Wanders wollte mit dem Kameha einen Ort schaffen, der „sexy und cool“ ist.

Mit der Projektsteuerung wurden die Deutschen Werkstätten beauftragt. Ab 1898 gelangten sie mit der Produktion von Möbeln zu großer Bekanntheit und stilbildendem Einfluss in Deutschland und Europa. In Bonn waren sie jedoch nicht nur Projektsteuerer, sondern planten und fertigten die von Wanders entworfenen Möbel und übernahmen auch die Ausstattung mit Designermöbeln und -accessoires.



Foto : Kameha Grand Bonn

Architektur

Der Architekt Karl-Heinz Schommer integrierte die Aspekte Nachhaltigkeit, Formensprache und den Bezug zum benachbarten Rhein in die außergewöhnliche Gebäudeform des Kameha Grand Bonn. Die Architektur besticht mit einer bis zu 27 Meter hohen, verglasten, multifunktionalen Eventhalle für Platz bis zu 1.500 Personen. Die Zimmer sind durchschnittlich 34 Quadratmeter groß, bodentiefe Fenster lassen die Blicke über den Rhein oder bis ins Siebengebirge schweifen. Ein Pool auf der Dachterrasse erweckt den Eindruck, direkt in den Fluss schwimmen zu können.


Foto : Kameha Grand Bonn
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